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Beispielfrage und -antwort
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Was ist die Kometenprüfung?
Antwort:
Die "Kometenprüfung" ist eine neue Methode zur
Erforschung des Alterns bei Tieren, die Steven
Austad, ein renommierter US-Alternsforscher an
der Universität von San Antonio, Texas,
entwickelt hat und in seinem Labor anwendet.
Hier die genaue Beschreibung der Methode, die
Sie im folgenden Link auch nachlesen können:
"In San Antonios jüngst gegründetem "Barshop
Institute for Longevity and Aging Studies", einem
multidisziplinären Gerontologiezentrum, befolgt
der Biologe seine eigenen Empfehlungen.
"Kometenprüfung" heißt der zurzeit spektakulärste
Versuch in Steven Austads Labor: Unter dem Okular
des Mikroskops taucht ein Schwarm kugelförmiger
Körper auf. Jede der winzigen Sphären zieht einen
schimmernden Schweif hinter sich her auf ihrer
Bahn durch die Gelatineschicht im Glasträger. Ein
Anblick wie in Herbstnächten, wenn kosmische
Partikel, von der Erdatmosphäre entzündet, ihre
Leuchtspur an den Himmel malen.
Das Experiment beginnt mit jeweils 10000
Fibroblasten von Mäusen und Nacktmullen. Die
Zellen aus der Kollagen bildenden Hautschicht der
Tiere werden exakt definierten Mengen von
Gammastrahlen oder Wasserstoffperoxid ausgesetzt,
also gezielt beschädigt. Sind die dabei
auftretenden Verletzungen erheblich, startet die
angeschlagene Zelle ihr Apoptose-Programm: Sie
bringt sich um. Enzyme im Kern zerschnippeln die
Chromosomen. Andere Enzyme reißen in die Membran
ein Loch, durch das der Zellinhalt wie bei einer Explosion hinausfliegt.
Wären die Fibroblasten noch Teil eines
Organismus, würde ihr Auswurf mit dem Blutstrom
weggeschwemmt und dem Reinigungstrupp der
Makrophagen überlassen werden. Im Labor dagegen
bringt ein elektrisches Spannungsfeld die negativ
geladenen Proteintrümmer dazu, durch die
Gelschicht des Glasträgers zum positiven Pol zu
wandern. Dabei bilden sie eine Schleppe: den
unter dem Mikroskop sichtbaren Kometenschweif.
Je länger er ist, desto schlechter steht es um
die Zelle. Ein kümmerlicher Schweif aber ist ein
gutes Zeichen: Das Reparaturprogramm des
Erbmoleküls macht sich offenbar daran, die Wunden zu flicken.
Andrej Podlutsky schiebt Einheiten von jeweils
200 Fibroblasten durch die Schärfezone des
Mikroskops und schaltet einen Computerbildschirm
dazu. So kann er die "Kometen" besser beobachten.
Stunde um Stunde ermisst der Molekularbiologe den
entstandenen Schaden an der Länge der Schweife
und zählt aus, wie viele Zellen auf der Strecke geblieben sind." (
http://www.geo.de/GEO/mensch/me
dizin/4925...
)